Fotos einer Generation, die in den Krieg zog: Unterrißdorf und der Erste Weltkrieg

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit die Ehrentafel für die Gefallenen u. Kriegsteilnehmer des Weltkriegs 1914/18 – Gemeinde Unter-Rihsdorf zu fotografieren.

Unterrißdorf (GOV-Eintrag) ist mittlerweile ein Ortsteil von Eisleben. Auf der Tafel aus stabiler Kartonage werden die Teilnehmer des Ersten Weltkriegs aus dem Ort namentlich und mit Foto dargestellt. Die Gefallenen sind in der Mitte in einem schwarzen Kreuz und an dessen Rändern gesammelt.

Obwohl das Dorf 1910 nur 569 Einwohner zählte, wurden im Verlauf des Krieges 71 Männer mobilisiert, von denen 22 fielen und einer als vermisst bezeichnet wird.

Die Ehrentafel der Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges aus Unterrißdorf (zum Vergrößern anklicken)

Die Ehrentafel der Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges aus Unterrißdorf (zum Vergrößern anklicken)

Nach dem Verlust der Personalunterlagen der preußischen Armee im Februar 1945 dürfte die Tafel die einzige verbliebene Möglichkeit sein, zahlreiche Kriegsteilnehmer des Ortes zu benennen. Sowohl in den Verlustlisten als auch auf dem Kriegerdenkmal werden einige auf der Tafel nicht verzeichnete Personen genannt. Bei den Einträgen in den Verlustlisten dürfte es sich um im Ort geborene und später verzogene Kriegsteilnehmer handeln.

Beim Betrachten fallen einige Bildmontagen auf, etwa Uniformbestandteile von anderen Fotos sowie nachgemalte oder auch ergänzte Details an Kragen und Knopflöchern.

Der Erhaltungszustand der Tafel ist schlecht – die Kartonage ist gewellt, geknickt und durch Wasserflecken ebenso beschädigt wie durch Farbe und Vogeldung.

Zur Provenienz der Ehrentafel kann ich ebenso wenig sagen, wie zu Urheber und genauer Entstehungszeit.

Habt ihr Fotos von Menschen, die morgen niemand mehr zuordnen kann? Stellt sie online, jetzt oder nie. Habt ihr Ergänzungen zu den hier Genannten – kommentiert einfach unter dem Beitrag.

Gefallene Soldaten

  • Aehle, A. (25. IX. 15)
  • Bauer, O. (15. VI. 17)
    • auf Denkmal als Oswald Bauer
  • Dietrich, P. (12. VIII. 16)
    • auf Denkmal als Paul Dietrich
    • Verlustlisten: Grenadier-Regiment Nr. 5, 12. Kompanie, gefallen
  • Dietz, O. (27. VII. 15)
    • auf Denkmal als Oswald Dietz
  • Ehrgott, P. (gest. 16. VII. 16)
    • auf Denkmal als Peter Ehrgott
    • die einzige Person dieses Namens in den Verlustlisten stammt aus
      Ruppertsweiler und ist 1916 gefallen
  • Ehricht, P. (15. III. 15)
    • auf Denkmal als Paul Ehrichl (laut Abschrift)
    • Verlustlisten: Füs. Paul Ehricht, Füsilier-Regiment Nr. 36, 7.
      Kompanie, aus Eisleben, gefallen am 15.3.15
  • Ehring, P. (25. X. 14)
    • auf Denkmal als Paul Ehring
    • Verlustlisten: Utffz. d. R., Infanterie-Regiment Nr. 113., 5. Kompanie, 1914 leicht verwundet, im Festgs. Laz. Ev. Stift St. Martin in Koblenz am 25.10.14 verstorben
  • Eisfeld, Fr. (11. VIII. 18)
    • auf Denkmal als Friedrich Eisfeld
    • die Verlustlisten geben für 1918 einen in Helfta geborenen Friedrich
      Eisfeld als vermisst an
  • Heidenreich, P. (31. XII 22)
    • auf Denkmal als Peter Heidenreich
  • Ignaszewski, J. (26. VII. 16)
    • auf Denkmal als Josef Jonaszewski (laut Abschrift)
    • die Verlustlisten kennen einen in Eisleben geborenen und 1916 als
      Angehörigen des Infanterie-Regiments 146, 7. Kompanie) gefallenen Josef Ignaszewski
  • Ignaszewski, S. (21. IX. 15.)
    • auf Denkmal als Siegfried Jonaszewski (laut Abschrift)
    • die Verlustlisten geben 1915 den Tod des in Eisleben geborenen
      Sylvester Ignaszewski an, Reserve-Infanterie-Regiment 261, 12.
      Kompanie
  • Kirschbaum, J. (28. X. 1…)
    • ohne Foto
    • auf Denkmal als Johannes Kresehbaum (laut Abschrift)
    • Verlustlisten: geboren am 24.2, am 28.11.14 gefallen
  • Klapproth, R. (26. XI. 15)
  • Knothe, E. (28. IX. 18)
  • Kunze, O. (26. I. 16)
  • Listing, O. (gest. 1. V. 20)
  • Pissors, O. (5. VIII. 17)
    • auf Denkmal als Otto Dissous (laut Abschrift)
    • Verlustlisten: 1916 leicht verwundet, Infanterie-Regiment Nr. 46, Maschinengewehr-Kompagnie, 1917 gefallen, dort als Gefreiter, geboren am 26.2.
  • Reinicke, L. (21. III. 16)
    • auf Denkmal als Ludewig Heinecke (laut Abschrift)
    • Verlustlisten: als Reinecke, Ludwig, Füsilier-Regiment Nr. 36, 12. Kompanie, 1916 gefallen
  • Scharf, F. (4. VII. 17)
    • auf Denkmal als Friedrich Scharf
    • in den Verlustlisten taucht ein 1917 gefallener, am 1.2.87 in Helfta geborener Soldat dieses Namens auf
  • Schubert, E. (23. VI. 18)
  • Schöppe, O. (26. VI. 17)
  • Seespeck, W. (verm. 7. VII?. 14)
    • auf Denkmal als Walter Seespeck
    • Verlustlisten: Füsilier, Füsilier-Regiment Nr. 36, 11. Kompanie, 1915 als verwundet gemeldet, später als seit dem 7.9.14 vermisst gemeldet.
  • Willing, O. (8. X.? 14.)

Folgende Namen vom Denkmal sind auf der Tafel nicht enthalten:

  • Otto Eikardt (1915)
  • Otto Hohmann (1917)

Weitere Soldaten aus dem Ort

  • Ackermann, E. (ohne Foto)
  • Baumann, K.
  • Becker, G.
  • Bensing, Fr.
  • Bensing, Fr.
  • Berend, K.
  • Berger, A. (ohne Foto)
  • Dietz, E.
    • Eintrag in den Verlustlisten zu Dietz, Ewald: Infanterie-Regiment Nr. 27, 6. Kompanie, 1915 schwer verwundet
  • Dietz, L.
  • Dietz, R.
  • Eisfeld, Fr.
  • Freitag, O. (ohne Foto)
  • Grohle(?), O.
  • Hechler, P. (ohne Foto)
  • Heidenreich, O.
  • Hellwig, L.
  • Hirschbaum, F.
  • Hohenstein, W.
  • Hotzel, L.
  • Ignaszewski, St.
  • Keitel, P.
  • Kieling, H.
  • Klemm, W.
  • Knothe, P. (ohne Foto)
  • Knöfler, K.
  • Kramer, W.
  • Lehmann, K.
  • Lehmann, W.
    • Eintrag in den Verlustlisten zu Lehmann, Willi: Husar, Husarenregiment Nr 14, 3. Eskadron, 1914 schwer verwundet.
  • Listing, P.
  • Oertel, H.
  • Oswald, R.
  • Petschaft, A. (ohne Foto)
  • Reinhardt, O.
  • Reinicke, A.
  • Reinicke, K.
  • Richter, A.
  • Samtleben, P.
  • Scharf, H.
  • Scharf, O.
  • Schmidt, K.
  • Schnelle, G. (ohne Foto)
  • Schulze, K.
  • Schulze, O.
  • Schulze, W.
  • Spanier, O.
  • Weinreich, G.
  • Weinreich, P.
  • Wiese, K

Grundbesitzer im Herzogtum Anhalt um 1879: Starkes Statistisches Handbuch der Landwirthschaft und Geographisches Ortslexikon

Schnelle Informationen zu Grundbesitz im Herzogtum Anhalt der 1870er Jahre bietet das Buch Statistisches Handbuch der Landwirthschaft und Geographisches Ortslexikon vom Herzogthum Anhalt von 1879. Neben knappen Angaben zu etwa Schulze, Pfarrer oder Handelsleuten enthält das Buch nach Städten und Dörfern sortiert Angaben zu den Grundbesitzern mit Angabe der Fläche in Hektar.

Beispielhaft die Einträge zu:

Ich gebe gerne Auskunft (→ Kontakt).

Weiterführende Literatur

Statistisches Handbuch der Landwirthschaft und Geographisches Ortslexikon vom Herzogthum Anhalt. Bearb. von Mor. Starke. Verlag von E. M. Starke, Leipzig 1879. (WorldCat)

Grundbesitzer in Rodleben, um 1879

Quelle: Statistisches Handbuch der Landwirthschaft und Geographisches Ortslexikon vom Herzogthum Anhalt. Bearb. von Mor. Starke. Verlag von E. M. Starke, Leipzig 1879, S. 175. (WorldCat)

Rodleben

Kirchdorf, 12 Kilom. südöstlich von Zerbst, mit 210 Einw., Amtsgericht, Parochie, Standesamt, Schulinspection und Post: Roßlau

Ortsschulze: Heinrich Baake
Schule: L. Bölkerling, Lehrer

Grundbesitzer

Baake, Heinrich, 73,36 Hektar
Wöpe, Joh. Christian, 60,36 Hektar
Krüger, Frdr. Andr., Wwe., 45,96 Hektar
Krüger, Martin, 45,29 Hektar
Braunsdorf, Martin, 33,10 Hektar
Schulze, Joh. Andr., Wwe., 30,31 Hektar
Müller, Christoph, 29,71 Hektar
Wollschläger, Joh. Friedr., 26,30 Hektar
Bergholz, Andreas, 24,51 Hektar
Moritz, Christian, 23,80 Hektar
Braunsdorf, Andreas, 20,53 Hektar
Friedrich, Carl 16,31 Hektar
Ritter, Joh. Chph.[sic!, entsprich „Christoph“], 16,22 Hektar
Schulze, Chian [sic!, entspricht „Christian“], 16,20 Hektar
Ritter, Joh. Chian, 15,00 Hektar
Heenemann, August, 9,65 Hektar
Braunsdorf, Joh. Chph. Aug., 5,53 Hektar

Gastwirth: Gustav Scheuer.
Restaurateur: Friedrich Teichelmann
Materialwaarenhändler: Gustav Scheuer, Friedrich Teichelmann

Grundbesitzer in Mühlstedt, um 1879

Quelle: Statistisches Handbuch der Landwirthschaft und Geographisches Ortslexikon vom Herzogthum Anhalt. Bearb. von Mor. Starke. Verlag von E. M. Starke, Leipzig 1879, S. 175. (WorldCat)

Mühlstedt

Pfarrdorf, 13 Kilom. südöstlich von Zerbst, mit Standesamt und 281 Einw., Amtsgericht, Schulinspection und Post: Roßlau

Ortsschulze: Martin Friedrich
Ortsgeistlicher: Wilhelm Päßler, Pastor
Schule: Penne, Lehrer

Grundbesitzer

Herrmann, Christ. Gottlieb, 157,13 Hektar
Bergholz, Christ., 63,68 Hektar
Teichelmann, Christ., 56,12 Hektar
Schulze, Christ. 51,45 Hektar
Klabe, Gottlieb Friedr. 50,58 Hektar
Köppe, Friedr. Christ., 49,22 Hektar
Schöne, Friedr. Andr., 47,32 Hektar
Gens, Christ., 46,65 Hektar
Pfennigsdorf, Gottlieb, 42,46 Hektar
Bergt, Gottfr., 41,25 Hektar
Friedrich, August, 40,37 Hektar
Külz, Andreas, 40,18 Hektar
Wöpe, August, 39,53 Hektar
Herrmann, Andreas, 37,78 Hektar
Martin, Friedrich, 37,59 Hektar
Friedrich, Gustav, 34,54 Hektar
Die Pfarre, 34,45 Hektar
Sanftenberg, Gottlieb 31,39 Hektar
Klabe, Gottlieb, 30,94 Hektar
Siegert, August, 27,82 Hektar
König, Gottfried, 24,15 Hektar
Beutelmann, Christian, 21,91 Hektar
Krüger, Gottlieb, 9,57 Hektar
Herrmann, Carl, 7,40 Hektar
Höhne, Carl, 5,68 Hektar

Gastwirth: Wwe. Hannemann
Materialwaarenhändler: August Tuchel
Mühlen: Hermann Herrmann – Carl Höhne

Personal Blocklist – aufgeräumt nach Namen und Orten suchen

Suchmaschinen erschließen das Internet, werden jedoch auch missbraucht, um mit vermeintlich hilfreichen Inhalten Seitenaufrufe und Werbeeinnahmen zu generieren. Dabei handelt es sich vor allem um Seiten ohne eigene redaktionelle Inhalte, wie man sie bei der Suche nach Orts- und Familiennamen häufig findet. Dazu gehören etwa Wikipedia-Klone, Personensuchmaschinen, zahlreiche Branchenverzeichnisse, Preissuchmaschinen, Orts- und Immobilien-Portale, Ferienanbieter, Übersetzungs-, Nachrichten-, Karten- und Wetterseiten, Dating-Portale und viele andere mehr.

Hilfreich ist es, ungewünschte Seiten aus den Suchergebnissen zu entfernen. Hierbei hilft die Browser-Erweiterung Personal Blocklist von Google, die für den Browser Google Chrome kostenlos verfügbar ist.

Nachdem die Erweiterung installiert wurde, wird nach jedem Google-Suchergebnis wird ein Link zum Ausblenden angezeigt. Wird ein Suchergebnis ausgeblendet, werden auch bei einer künftigen Suche Ergebnisse dieser Domain ausgeblendet und nur auf Wunsch angezeigt. Bei vielen Suchanfragen reduziert sich die Anzahl der Suchergebnisse deutlich. Nachfolgend ein Beispiel mit Vorher- und Nachher-Ansicht:

Die Suchanfrage Verlustliste Reserve-Infanterie-Regiment 36 bei Google:

ungefiltertes Google-Such-Ergebnis

Dieselbe Suchanfrage, nachdem Suchergebnisse von ahnenfunde.wordpress.com geblockt worden sind:

gefiltertes Google-Such-Ergebnis

Unten auf der Seite steht dann auch der Hinweis, dass nicht alle Ergebnisse angezeigt werden:

Anzeige geblockter Suchergebnisse

Die Einblendung geblockter Suchergebnisse (rot hinterlegt) mit Links zum Entblocken:

Anzeige geblockter Such-Ergebnisse

Über die Jahre haben es fast 2000 Seiten auf meine Liste geschafft, die einen beträchtlichen Teil der unerwünschten Suchergebnisse für Orts- und Familiennamen abdecken.

Personal Blocklist (by Google) im Chrome Web Store

Archion in a nutshell – German protestant parish records online

In 2015 you will be able to research your German roots using Archion, a platform which offers access to digitized protestant German parish records.

My blog post on the beta test of Archion was well received among German readers. I also noted a significant number of visitors from abroad, especially the U.S. and Denmark, and decided to give an overview in English for people not familiar with German.

English home page of Archion (source: archion.de)

English home page of Archion (source: archion.de)

Church records are the pillars of German genealogy research, at least until the 19th century. While some books date back until the 16th century, most of them start in the second half of the 17th century. During the Thirty Years’ War, which ended in 1648, a huge number of older sources were destroyed. Records from later centuries were partly destroyed during World War II, especially in eastern Germany, and in former east German districts now belonging to Poland or Russia. The total number of German protestant church books is assumed to be 200.000 (Internet Archive link).

Today, church registers are usually kept in the parish, or in church archives, where they often can be accessed from microfilm. So-called Kirchenbuchduplikate (church book duplicates), created during the 19th century for administrative purposes, are available in state archives. You might know these duplicates from FamilySearch, where they are partly available on microfilm. With a few limited exceptions, online research is not possible.

Archion is about to change that. The company behind Archion is named Kirchenbuchportal GmbH and was founded by member churches of the Evangelical Church in Germany in 2013. This federation consists of twenty churches, but not all take part in Archion. This is important to know, as church records will only be available from churches that choose to participate. A map by Archion lists participating churches in blue (Internet Archive link).

Every church has its own church archive, and every archive has its own digitizing strategy. Some churches are digitizing church records from microfilm; others are working from the original documents. Some already have digitized their resources on a large scale, others have not. Some plan to digitize, while others don’t talk about their digitizing efforts. At least one church has to ask every single parish for permission to digitize as the church book belongs to the parish. Some parishes are not interested in digitizing church records at all. We also can safely assume that every single archive is on a limited budget.

To make a long story short: Don’t expect all the records from every church marked blue on the map to be available when Archion starts. Locate your ancestors’ hometown and use the search or browse feature (free of charge) to identify the parish records you are interested in. If these records are highlighted in green, the records are available online. As a rough estimate, 30% of the records from the participating churches will be available, with different levels of completeness from church to church (ranging from 0 to 100 percent).

Please see this commented screenshot for basic navigation:

Browsing Archion’s records.

Browsing Archion’s records (source: archion.de, explanations by me).

The records are displayed in a simple viewer. You navigate by either choosing a thumbnail in a side menu or choosing a page number. You can magnify records in three to five steps (depending on the archive). You can bookmark pages and download the current view as a pdf document.

You may be used to searching for names on FamilySearch, Ancestry and other record websites in order to access records. This won’t be possible on Archion as there are no indexed and/or transcribed records. Optical character recognition (OCR) is not an option for Kurrent writing. Archion plans to implement a basic indexing feature sometime in the future.

Viewing documents can be cumbersome. The quality ranges from perfect to unreadable. There are only limited zoom options available. The size of the viewing area and fullscreen possibilities are limited. Even after reworking the viewer (Internet Archive link) to make the viewing area a little broader, a lot of documents still can’t be displayed completely and be readable at the same time. This makes it impossible to scan pages quickly for entries as you have to scroll several times. Two archives added prominent watermarks in the center of the documents. Documents can’t be saved the usual way; they can only be downloaded in a limited number through site functionality.

This screenshot from beta testing shows a watermarked record, scanned from microfilm, on a 15.4″ notebook screen with the browser in fullscreen mode. That’s the closest you get to a full-page view.

Kirchenbuch Rosengarten-Doben (Bildquelle: archion.de)

Kirchenbuch Rosengarten-Doben (source: archion.de)

Archion’s interface will eventually be available in English as well (right now it is only partly translated).

The following membership options will be available:

For private use: either 19.90€ monthly (approx. 21 USD or 14 GBP, includes 50 downloads), 178.80 EUR yearly (approx. 187 USD/127 GBP, includes 600 downloads) or 20 days’ access (to be used within a year) for 59.90 EUR (62 USD/43 GBP, includes 50 downloads). For business use, monthly access costs 199 EUR (208 USD/141 GBP, includes 500 downloads) and yearly access 1788 EUR (1875 USD/1271 GBP, includes 6000 downloads). You can pay by credit card or PayPal.

Archion is set to start on March 20th 2015. If relevant documents exist for your ancestry, this might be the best opportunity to research them for years. Save the date, but know the obstacles.

Do you have questions? Drop me a line, add a comment or write me on Twitter. I’ll try to answer general questions regarding Archion in a Q&A style in this or another post. Please understand that I can’t conduct individual research. I am not affiliated with Archion or any other commercial genealogy website in any way.

Thanks to Jan for proofreading this post.

FoKo – die unterschätzte Datenbank für Forscherkontakte

Zu den beliebtesten Beiträgen in Genealogie-Foren gehören Namenslisten, in denen meist nach Orten gruppiert Familiennamen von Interesse für den Austausch aufgelistet werden:

Neustadt: Müller, Meyer
Neukirchen: Schmidt, Schneider
Mühlhausen: Weber
Mühlheim: Schulze

Eine solche Liste ist schnell erstellt, führt oft zu tausenden Aufrufen über die Zeit und auch zu Forscherkontakten. Im Verhältnis zu den Aufrufzahlen sind diese „Treffer“ aber eher selten, was verschiedene Gründe hat:

  • Die Daten sind nicht strukturiert. Wer im Forum oder mit einer Suchmaschine nach Schmidt Neustadt sucht, findet die Liste ebenso wie der, der nach Müller Mühlhausen sucht.
  • Die Angaben bzw. ihre Abfrage sind nicht zeitlich eingeschränkt: Oft gibt es Lücken über Generationen, in denen die ursprüngliche Familie Schulze den Ort verlassen und eine andere Familie gleichen Namens sich niedergelassen hat.
  • Die Ortsangaben sind nicht eindeutig.
  • Der Einsteller ist nicht mehr im Forum aktiv und kann anderweitig nicht erreicht werden.

All diese Einschränkungen adressiert eine wenig bekannte Plattform für den Austausch von Forscherkontakten: FoKo, die Aktion Forscherkontakte der Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV).

Wie funktioniert FoKo?

Forscher A gibt an, in welcher Zeitspanne er zu welchem Familiennamen in welchem Ort forscht. Für eindeutige Ortsangaben sollte die „GOV-Kennung“ aus dem Genealogischen Orts-Verzeichnis (GOV) verwendet werden.

Forscher B findet den Eintrag über eine FoKo-Suchanfragen, über die Suchmaschine seiner Wahl oder aber über die CompGen-Metasuche, mit der neben FoKo auch etwa Adressbücher, Verlustlisten oder Online-Stammbäume aus GEDBAS durchsucht werden. Findet er einen interessanten FoKo-Eintrag, so gibt er seine Mail-Adresse ein, erhält die Kontaktdaten des Einsenders zugeschickt und kann sich mit diesem austauschen.

Was sind die Vorteile gegenüber Online-Stammbäumen?

FoKo dient nicht der Anzeige von Forschungsergebnissen im Sinne von Stammbäumen, sondern vermittelt Forschungskontakte. Es werden Anknüpfungspunkte geboten, ohne dass Genealogien online verfügbar gemacht werden müssen und ohne Kontakt übernommen werden können. Was letztlich ausgetauscht wird, liegt im Ermessen der Teilnehmer.

Wen finde ich bei FoKo?

Sowohl zumeist langjährige Genealogen als auch Archivquellen im Bestand genealogischer Vereine. Meine FoKo-Kontaktaufnahmen wurden fast ausnahmslos beantwortet, meist sehr sachkundig. Meiner Erfahrung nach ist die Antwortquote deutlich höher als bei Nutzern kommerzieller Stammbaum-Plattformen und Daten sind auch häufiger selbst erforscht als von Dritten oder aus Sekundärquellen übernommen.

Wie gebe ich Informationen bei FoKo ein?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Daten bei FoKo zu ergänzen: Direkt über ein Online-Formular, über eine mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel erstellte Tabelle oder über den Export aus einem Genealogie-Programm (Liste von kompatiblen Programmen).

Was kostet FoKo?

FoKo ist kostenlos nutzbar. Für die Einstellung eigener Daten ist eine ebenfalls kostenlose Anmeldung erforderlich.

Ausblick

Die FoKo-Datenbank erhält zwar 1.301.751 Datensätze (Stand 14. März 2015), doch es fehlt an Wachstum und Nutzung. Mit Foren und Online-Stammbäumen haben sich Alternativen zum Austausch aufgetan, die zwar die simple Zielsetzung von FoKo – die strukturierte Bereitstellung von Forscherkontakten – nicht erfüllen, sich gleichwohl als Kommunikationsplattform erster Wahl andienen.

FoKo fehlt es darüber hinaus an Öffentlichkeit und Weiterentwicklung. Die Dateneingabe könnte weiter vereinfacht, die Oberfläche der Plattform modernisiert werden.

Einige deutsche Genealogie-Programme bieten zwar die Möglichkeit solche Datensätze zu exportieren, von internationalen Anbietern oder gar kommerziellen Stammbaumplattformen ist eine solche Schnittstelle aber nicht zu erwarten. Diese Einschränkung könnte mit einer automatischen Erstellung von FoKo-Datensätzen aus einer Gedcom-Datei durch FoKo selbst umgangen werden – unabhängig von Programm und Betriebssystem. Die ausgelesenen FoKo-Vorschläge könnten aus- oder abgewählt und inhaltlich angepasst werden, bevor sie nach dem Speichern in die Datenbank aufgenommen werden.

Bei der manuellen Eingabe von Ortsdaten könnten Vorschläge aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis eine direkte Auswahl des gewünschten Ortes ermöglichen und so das manuelle Heraussuchen des GOV-Identifiers ersparen.

Werbung etwa in Computergenealogie – Zeitschrift für Familienforschung, auf den Seiten der genealogischen Vereine als auch das direkte Ansprechen von Vereinsmitgliedern in Newslettern u. ä. könnte den Bekanntheitsgrad von FoKo erneut verbessern und die Anzahl der Datensätze ebenso erhöhen wie die Anzahl der Abfragen.

Bis zum 31. März 2015 läuft eine Umfrage der DAGV zu FoKo, auf deren Grundlage das Projekt modernisiert werden soll. Rege Teilnahme ist erwünscht: FoKo-Umfrage.

Doch wir können mehr tun: Die FoKo-Datenbank mit unseren Daten ergänzen, nach Anknüpfungspunkten suchen und so noch mehr individuelle FoKo-Erfolgsgeschichten schreiben.

Lasst uns FoKo-Einträge anlegen!

Zum Weiterlesen

Ansichtskarten von Mühlstedt

Zum Jahresausklang zeige ich einige Mühlstedter Ortsansichten aus der Zeit um 1910.

Besonders interessant ist die Karte von Grosskopf’s Restaurant. Sie wurde an Ernst Schulze (Jg. 1888) gesandt und trägt als Gruß die Unterschriften zahlreicher Mühlstedter – Otto Wels, Friedrich Hoehne, Chr. Bergholz, Otto Herrmann, Hermann Miehlitz, Otto Böhme und Richard Herrmann. Über die Angehörigen dieser Generation, die in den Ersten Weltkrieg zog, wird ein späterer Beitrag berichten.

Hat jemand andere historische Ortsansichten oder gar das Foto von Grosskopf’s Restaurant in besserer Auflösung? Ich freue mich über Kontakt!

Einwohnerliste Rodleben 1911

Quelle: Adreßbuch des ländlichen Bewohner des Kreises Zerbst und der angrenzenden preußischen Ortschaften. 7. Auflage. Verlag von Carl Neundorf, Zerbst 1911. (WorldCat)

Dorf Rodleben

621 Einwohner. 92 Häuser.
Amtsvorsteher: Amtmann Trittel in Tornau
Schulze: Gutsbesitzer Friedrich Krüger
Poststation: Roßlau

Hauptstraße

Bake, Hermann, Gutsbes. 1.
Bergholz, Marie, Cossaten-Witwe 17.
Böhlmann, Otto, Bahnarbeiter 23.
Braunsdorf, Gustav, Cossat 4.
Franke, Christian, Cossat 13.
Friedrich, Hermann, Cossat 3.
Fritze, Andreas, Cossat 9.
Glatho, August, Häusler 12.
Henemann, August, Cossat 15.
Hennig, Hermann, Häusler 8.
Krüger, Gustav, Gutsbes. 2.
Krüger, Friedrich, Gutsb. 19.
Krüger, Albert, Gutsbes. 26.
Krüger, August, Häusler 21.
Müller, Gustav, Gutsb. 7.
Müller, Hermann, Cossat 22.
Niemann, August, Arbeiter 11.
Rey, August, Häusler 20.
Rosenmeier, Friedrich, Cossat 6.
Schübel, Carl, Lehrer 10.
Schulze, August, Häusler 18.
Steuer, Friedrich, Schuhmacher 5.
Steuer, August, Häusler 18.
Wöpe, Christian, Gutsb. 24.
Wöpe, Gottfried, Häusler 28.

Roßlauer Straße

Allmich, August, Vorarbeiter 10.
Apelt, Friedrich, Bäckermeister 2.
Berger, Otto, Arbeiter 28.
Bläßing, Hermann, Bahnarbeiter 19.
Glatho, Heinrich, Bahnarbeiter 4.
Glatho, Franz, Bahnarbeiter 4.
Hannemann, Ernst, Arbeiter 16.
Krumbach, Albert, Amtsdiener und Jagdaufseher 31.
Lahne, August, Bahnarbeiter 22.
Leube, Hermann, Maurer 27.
Loth, Ferdinand, Arbeiter 24.
Meckert, Otto, Arbeiter 21.
Mücke, Otto, Häusler 9.
Müller, Hermann, Häusler 8.
Platte, Gustav, Häusler 7.
Puhlmann, Carl, Bahnarbeiter 19.
Reimann, Carl, Arbeiter 12.
Rey, Friederike, Witwe 11.
Rey, Gustav, Tischlermeister 11.
Richter, Heinrich, Bahnarbeiter 3.
Rode, Franz, Arbeiter 18.
Schmücker, Gustav, Mühlenbesitzer 30.
Schmücker, Gustav, Mühlenbes. 14.
Schneider, Franz, Arbeiter 25.
Schneider, Robert, Arbeiter 21.
Schüler, Martin, Häusler 6.
Schulze, Friedrich, Gastwirt 1.
Schuster, Gottlieb, Schuhmachermeister 17.
Sens, Friedrich, Arbeiter 18.
Soldner, Wilhelm, Bahnwärter 23.
Steinbiß, Wilhelm, Arbeiter 26.
Tuchel, Gustav, Maurer 13.
Ulrich, Paul, Barbier 15.
Wegener, Otto, Arbeiter 20.
Wendt, Friedrich, Böttcher 15.

Haidestraße

Ballerstedt, Otto, Arbeiter 6.
Bergholz, Christian, Weichensteller 2.
Bergt, Otto, Arbeiter 10.
Dalchow, Robert, Arbeiter 4.
Ebert, Friedrich, Arbeiter 1.
Eberling, Wilhelm, Arbeiter 12.
Ehrhardt, Gustav, Arbeiter 21.
Göritz, Theodor, Zimmermann 20.
Haberland, Franz, Arbeiter 14.
Hesse, Hermann, Arbeiter 11.
Huth, Friedrich, Arbeiter 16.
Huth, Gustav, Arbeiter 23.
Kitzing, Friedrich, Arbeiter 12.
Lamberg, Magdalene, Arbeiterin 19.
Lamberg, Karl, Arbeiter 19.
Latoschinski, Friedrich, Arbeiter 17.
Lehmann, Friedrich, Arbeiter 15.
Leube, Otto, Arbeiter 23.
Lüderitz, Franz, Arbeiter 15.
Müller, Hermann, Arbeiter 10.
Niemann, Otto, Handelsmann 21.
Prost, Carl, Arbeiter 3.
Puhlmann, Carl, Arbeiter 8.
Rylke, Julius, Arbeiter 16.
Schiebeling, Otto, Arbeiter 6.
Schneider, Otto, Arbeiter 7.
Steinkrauß, Albert, Arbeiter 17.
Teschke, August, Arbeiter 18.
Winkler, Hermann, Arbeiter 13.
Zimmermann, Emil, Schmied 9.

Steinbergsweg

Albergt, Friedrich, Häusler 6.
Anton, Witwe, Gemeindehaus 9.
Bergholz, Hermann, Arbeiter 9.
Braunsdorf, Christian, Arbeiter 7.
Falkenberg, Christian, Heizer 7.
Ganzer, Carl, Gastwirt u. Fleischer 3.
Glatho, Witwe 4.
Lehnert, Hermann, Bahnarbeiter 2.
Ritter, Friedrich, Häusler 1.
Thiem, Arbeiter 9.

Schulstraße

Mai, Alwin, Lehrer 1.

##Brambacher Weg
Leipzig-Anhalt. Hautwollfabrik A. G. Haesloop & Comp. 1–7.
Bock, Carl, Arbeiter 5.
Entschel, Ewald, Arbeiter 7.
Gier, Emil, Maschinenmeister 1.
Hoffmann, Ernst, Vorarbeiter 6.
Jahn, Paul, Heizer 6.
Kalkofen, Otto, Arbeiter 4.
Lehmann, Reinhold, Arbeiter 4.
Mertens, Otto, Arbeiter 7.
Neumann, Gustav, Bote 1.
Paasch, Hermann, Arbeiter 3.
Reimann, Albert, Arbeiter 5.
Richter, Hermann, Arbeiter 2.
Schmidt, Leopold, Wächter 7.
Spielau, Franz, Arbeiter 7.
Stieler, Louis, Arbeiter 4.
Thale, Gottlieb, Schmied 5.
Thiele, Otto, Arbeiter 5.
Wörbt, William, Meister 2.
Zander, Hermann, Tischler 3.

Die anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts

Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit einer der wenigen Quelleneditionen zur Geschichte Anhalts, dem dreibändigen Werk Die anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts. Der Zerbster Archivar Reinhold Specht (1893–1960)1 gab es in den Jahren 1935 bis 1940 heraus. Die Register dienten dem Überblick über die fürstlichen Einkünfte oder zur Vorbereitung von territorialen Veränderungen innerhalb der herrschaftlichen Linien. Sie geben Auskunft über die zum jeweiligen Amt gehörigen Ansiedlungen, die Rechts- und Gerichtsverhältnisse, vor allem aber Besitztümer, Abgaben und Dienste von Amtsträgern und Untertanen.

Auch wenn die Ausführlichkeit zwischen den verschiedenen Registern stark variiert, so sind Ausführungen zu zahlreichen Bewohnern und deren Besitz und Abgaben oft sehr umfangreich. Als Beispiel sei ein Einwohner aus Lindau – mit einem Landregister aus dem Jahr 1536 übrigens die älteste aufgeführte Quelle – genannt:

Jacob Taddicke, wonet bey Lorentz Schumacher, hat sein gut von der herschaft, vor richter und scheppen mit eym reiße aufgenohmen. Er gibt 2 rauchunner und 1 sch. dienstgelt und über das dienet er als seyne nachbarn. Item er hat 1 hopfgarten und 1 ende ackers am Botterberge, darvon gibt er ins geschoß. hat sein anteil an den kafeln. Item er hat zu Kosien 1 wiese an der dorfstedte, davon gibt er jerlich 13 gr. 4 und 1/2 sch. eyeger. item er hat 2 stuck ackers von der herschaft nach Deetz warts und etlichen acker an der Galgenbreyte, gibt jerlichen m. g. h. darvon 1 fl., es lege im brachfelde oder nicht. Idem hat auch 5 Sandstucken am Dall und nach Kosiner berge 7 stucken, die Schmahlemahten genandt, und 5 stuck ackers nach Deetz warts, die Sandtstucken genandt, diese acker sal er nach huefenzahl ins ampt Lindaw vorpachten, wann der acker ausgemessen. Idem hat 1 bencke am Quaster dam, in sein gut gehorendt, und noch 2 bencke doselbst, die stehen dem gotteshawse zu zu vorzinsen. (Teil III, S. 186.)

Andere Orte kommen hingegen mit tabellarischen Listen über Einwohner und deren Besitz aus, bzw. beschränken sich auf eine reine Auflistung. Für Genealogen, die mit ihren Forschungen bereits in der Zeit vor überlieferten kirchlichen Aufzeichnungen angekommen sind, sind die Quellen und ihre Edition hilfreich, im besten Falle findet man neben umfangreichen Angaben zu Besitz und Abgaben auch rudimentäre Angaben zu Verwandtschaftsverhältnissen, zumeist die Angabe eines Vaters.

Die Bände enthalten folgende Ämter:

  • Band I: Amt Dessau und Lippehne, Amt Köthen, Amt Wulfen, Amt Gröbzig, Amt (Stift) Nienburg
  • Band II: Amt Bernburg, Amt Warmsdorf, Amt Plötzkau, Amt Freckleben, Amt Sandersleben, Amt Ballenstedt-Hoym, Amt (Stift) Gernrode, Amt Harzgerode-Güntersberge, Amt Wörlitz
  • Band III: Amt Coswig, Amt Roßlau, Amt Lindau, Amt Zerbst, Propstei Groß-Alsleben (als Nachtrag zu Teil II)

Anzumerken ist, dass Specht nur eine Auswahl der heute bekannten Überlieferung in seine Edition aufnahm. Der Bestand wird heute im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Standort Dessau, verwahrt. (LHASA: Signatur Z 10, Sal-und Amtsbücher, 1536–1737, für eine bessere Übersicht siehe auch den entsprechenden Bestand in der Deutschen Digitalen Bibliothek).

Ein lesenswerter Aufsatz zur Spechtschen Edition findet sich im Jahrbuch der Historischen Kommision für Sachsen-Anhalt:

  • Ulrike Höroldt: Die Anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts. Eine Edition der Historischen Kommision. In: Jahrbuch der Historischen Kommision für Sachsen-Anhalt. Band 24, 2003, Seite 109–122.

Digitalisierte Orts- und Personenregister für die Recherche

Jeder Band enthält neben Sachregister auch ein umfangreiches Orts- und Personenregister. Als Hilfe zur Benutzung der Bücher und der zugrundliegenden Archivalien biete ich die Register gescannt und (weitgehend) mit Texterkennung versehen an. Sie können so etwa nach Orts- oder Familiennamen bequem durchsucht werden:

Weiterführende Literatur

  • Reinhold Specht: Die Anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts, Teil I. (Landesgeschichtliche Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt, Bd. 17), Magdeburg 1935. (WorldCat)
  • Reinhold Specht: Die Anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts, Teil II. (Landesgeschichtliche Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt, Bd. 19), Magdeburg 1938. (WorldCat)
  • Reinhold Specht: Die Anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts, Teil III. (Landesgeschichtliche Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt, Bd. 21), Magdeburg 1940. (WorldCat)

  1. Alt-Zerbst: Reinhold Specht